Was bedeutet ein Geruchs- oder Geschmacksverlust?

Wenn Menschen ihren Geruchs- oder Geschmackssinn verlieren, ist das eine einschneidende Erfahrung. Ist der Geruchssinn beeinträchtigt, wirkt sich das auch auf den Geschmackssinn aus. Denn um komplexe Aromen erkennen zu können, braucht das Gehirn beide Sinne. Sensorischer Genuss und Wohlbefinden hängen daher eng zusammen.

Der Geruchssinn als Wegweiser im alltäglichen Leben.

Auch die Sicherheit im Erleben des Alltags verschwindet, wenn die Sinne gestört sind: Wenn zum Beispiel ein ekliger Geschmack nicht mehr vor verdorbenem Essen warnt oder man nicht riecht, dass gerade etwas anbrennt. Aber auch zwischenmenschliche Beziehungen können beeinflusst werden, wenn man jemanden plötzlich im wahrsten Sinne nicht mehr riechen kann.

Ein typisches Merkmal.

Ein veränderter Geruchssinn ist ein typisches Merkmal für eine chronische Entzündung in Nase und Nasennebenhöhlen mit Nasenpolypen. Mehr als 90% der Betroffenen berichten von dieser Beeinträchtigung. Verändert sich der Geruchssinn, verändert sich auch der Geschmackssinn.

Geruchseinschränkungen als Folge von CRSwNP.

Eine chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen kann dazu führen, dass…

das Riechvermögen eingeschränkt ist oder verloren geht.

Gerüche falsch wahrgenommen werden.

unangenehme Gerüche in der Nase wahrgenommen werden.

Was ist die Ursache?

Veränderungen des Geruchssinns treten vor allem bei Patient*innen mit einer sogenannten Typ-2-Entzündung auf.

Durch die Fehlregulation des Immunsystems kommt es zu einer dauerhaften Entzündung der Schleimhäute.

Verstopfen Nasenpolypen zusätzlich die Nasengänge, wird die Atmung durch die Nase stark beeinträchtigt. Dies wirkt sich dann sowohl auf den Geruchs- als auch den Geschmackssinn aus.

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