Wie kann Kortison gegen die Erkrankung helfen?

Ob in Cremes gegen juckende Hautausschläge oder als Wirkstoff in Sprays gegen Asthma oder Heuschnupfen: Als Entzündungshemmer wird Kortison in der Medizin gegen viele Beschwerden eingesetzt. Der Begriff „Kortison“ steht dabei eigentlich für die Wirkstoffgruppe der Glukokortikoide – diese wirken gegen Entzündungen und Allergien und hemmen das Immunsystem.

Für die Behandlung einer chronischen Entzündung in Nase und Nasennebenhöhlen mit Nasenpolypen kann Kortison ebenfalls eine Möglichkeit sein. Zum Beispiel in Form von Nasensprays oder Kortisontabletten.

    Was sind Nasenpolypen?

    Kortisonhaltige Nasensprays können als Basistherapie angewandt werden. Darüber hinaus empfehlen HNO-Ärztinnen oder HNO-Ärzte diese auch ergänzend, z.B. zu salzhaltigen Nasensprays, -tropfen und -duschen sowie zu gezielten Therapien.

    1. Wie können diese Sprays Betroffenen helfen?
      Ein kortisonhaltiges Nasenspray kann die Entzündung lindern. Bis eine spürbare Wirkung einsetzt, kann es je nach Fall aber möglicherweise einige Wochen oder Monate dauern. Die Sprays sorgen dafür, dass die Nasenschleimhaut abschwillt und die Schleimproduktion vermindert wird. Auch die Größe der Nasenpolypen kann abnehmen. Dadurch können sich Beschwerden wie Dauerschnupfen, eine verstopfte Nase sowie Geruchsverlust bzw. Geschmacksverlust bessern.

       
    2. Wie werden die Sprays angewendet?
      Es ist wichtig, kortisonhaltige Nasensprays täglich in der verordneten Dosierung anzuwenden. Dabei ist auf die richtige Anwendung zu achten, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Vor dem Sprühen kann es hilfreich sein, die Nase mit einer salzhaltigen Nasenspülung von Schleim zu befreien.


      Tipps und Tricks zur Anwendung von Nasensprays:
      • Gebrauchsanweisung aufmerksam lesen
      • Spray gut schütteln, da es feste und flüssige Bestandteile enthält
      • Düse am besten über Kreuz in das Nasenloch einführen (Linke Hand für das rechte Nasenloch, rechte Hand für das linke Nasenloch)
      • Durch die Nase einatmen und gleichzeitig sprühen

    Wer ist betroffen?

    Wenn eine Basistherapie mit salzhaltigen Nasensprays, -tropfen oder -duschen und/oder kortisonhaltigen Nasensprays nicht die gewünschte Besserung bringt, kann die kurzzeitige Einnahme von Kortisontabletten ein- bis zweimal pro Jahr sinnvoll sein.

    • Was ist bei der Einnahme von Kortisontabletten zu beachten?
      Kortisontabletten können unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Zu den unerwünschten Begleiterscheinungen bei kurzzeitiger Anwendung können Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen sowie Verdauungsbeschwerden in Form von Magenschmerzen, Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen zählen. 

      Vor diesem Hintergrund wird eine längerfristige Behandlung mit Kortisontabletten in der Regel nicht empfohlen. Bei häufig wiederholter Kurzzeittherapie kann auch die Knochendichte beeinträchtigt werden und sich unter Umständen eine Osteoporose entwickeln. Kortisontabletten können entweder mit oder ohne gleichzeitige Anwendung von kortisonhaltigen Nasensprays eingenommen werden.
    • Wie können die Tabletten Betroffenen helfen?
      Die kurzzeitige Behandlung mit Kortisontabletten kann die Entzündung in Nase und Nasennebenhöhlen lindern und zu einer Verkleinerung der Nasenpolypen führen. Dadurch bessern sich die Beschwerden in der Regel. Die Wirkung dieser Therapie hält allerdings nicht dauerhaft an.

      Zeigt sich durch die ein- bis zweimalige jährliche Kurzzeittherapie mit Kortisontabletten keine ausreichende Linderung der Beschwerden, können eine Operation oder eine zielgerichtete Biologika-Therapie weitere Optionen sein.
  • Kortisonhaltige Nasensprays als Basistherapie.

    Kortisonhaltige Nasensprays können als Basistherapie angewandt werden. Darüber hinaus empfehlen HNO-Ärztinnen oder HNO-Ärzte diese auch ergänzend, z.B. zu salzhaltigen Nasensprays, -tropfen und -duschen sowie zu gezielten Therapien.

    1. Wie können diese Sprays Betroffenen helfen?
      Ein kortisonhaltiges Nasenspray kann die Entzündung lindern. Bis eine spürbare Wirkung einsetzt, kann es je nach Fall aber möglicherweise einige Wochen oder Monate dauern. Die Sprays sorgen dafür, dass die Nasenschleimhaut abschwillt und die Schleimproduktion vermindert wird. Auch die Größe der Nasenpolypen kann abnehmen. Dadurch können sich Beschwerden wie Dauerschnupfen, eine verstopfte Nase sowie Geruchsverlust bzw. Geschmacksverlust bessern.

       
    2. Wie werden die Sprays angewendet?
      Es ist wichtig, kortisonhaltige Nasensprays täglich in der verordneten Dosierung anzuwenden. Dabei ist auf die richtige Anwendung zu achten, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Vor dem Sprühen kann es hilfreich sein, die Nase mit einer salzhaltigen Nasenspülung von Schleim zu befreien.


      Tipps und Tricks zur Anwendung von Nasensprays:
      • Gebrauchsanweisung aufmerksam lesen
      • Spray gut schütteln, da es feste und flüssige Bestandteile enthält
      • Düse am besten über Kreuz in das Nasenloch einführen (Linke Hand für das rechte Nasenloch, rechte Hand für das linke Nasenloch)
      • Durch die Nase einatmen und gleichzeitig sprühen
  • Kortisontabletten als Basistherapie.

    Wenn eine Basistherapie mit salzhaltigen Nasensprays, -tropfen oder -duschen und/oder kortisonhaltigen Nasensprays nicht die gewünschte Besserung bringt, kann die kurzzeitige Einnahme von Kortisontabletten ein- bis zweimal pro Jahr sinnvoll sein.

    • Wie können die Kortisontabletten Betroffenen helfen?
      Die kurzzeitige Behandlung mit Kortisontabletten kann die Entzündung in Nase und Nasennebenhöhlen lindern und zu einer Verkleinerung der Nasenpolypen führen. Dadurch bessern sich die Beschwerden in der Regel. Die Wirkung dieser Therapie hält allerdings nicht dauerhaft an.

      Zeigt sich durch die ein- bis zweimalige jährliche Kurzzeittherapie mit Kortisontabletten keine ausreichende Linderung der Beschwerden, können eine
      Operation oder eine zielgerichtete Biologika-Therapie weitere Optionen sein.
    • Was ist bei der Einnahme von Kortisontabletten zu beachten?
      Kortisontabletten können unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Zu den unerwünschten Begleiterscheinungen bei kurzzeitiger Anwendung können Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen sowie Verdauungsbeschwerden in Form von Magenschmerzen, Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen zählen. 

      Vor diesem Hintergrund wird eine längerfristige Behandlung mit Kortisontabletten in der Regel nicht empfohlen. Bei häufig wiederholter Kurzzeittherapie kann auch die Knochendichte beeinträchtigt werden und sich unter Umständen eine Osteoporose entwickeln. Kortisontabletten können entweder mit oder ohne gleichzeitige Anwendung von kortisonhaltigen Nasensprays eingenommen werden.

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